Spiritualität

Lilliputlob Sommerferien 2020

Da in diesem Jahr das Lilliputlob zum Ferienbeginn auf Theo's Farm ausfallen muss, hat Ulla Becker ein Video als kleinen Impuls für die Ferienzeit erstellt. Das Video können Sie hier ansehen. Da es in dem Video um die Brotvermehrung und das Teilen geht, finden Sie hier ein Rezept für Sonntagsbrötchen.

Lilliputlob Pfingsten 2020

Wir feiern gemeinsam Pfingsten, das Fest, an dem Jesus uns sagt: Habt keine Angst, habt Mut. Ich bin immer bei euch. Wir beginnen diesen Gottesdienst im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. Amen

Lied: Wir feiern heut ein Fest

1. Wir feiern heut ein Fest und kommen hier zusammen. Wir feiern heut ein Fest, weil Gott uns alle liebt. Herein, herein, Gott lädt uns alle ein. Herein, herein, Gott lädt uns alle ein.

2. Wir feiern heut ein Fest und klatschen in die Hände Wir feiern heut ein Fest, weil Gott uns alle liebt. Herein, herein, ....

Weitere Strophen: „stampfen mit den Füßen“ „drehen uns im Kreise“

Gebet:         Guter Gott,

                    Heute feiern wir Pfingsten

                    Wir glauben: Jesus lässt uns nie allein.

                    Er schenkt uns seinen Geist,

                    den Geist, der Mut macht, wenn wir Angst haben,

                    den Geist, der tröstet, wenn wir traurig sind,

                    den Geist, der zeigt, wie wir Freunde sein können:

                    Freundinnen und Freunde untereinander und mit Jesus.

                    Wir danken dir und bitten dich:

                    Lass alle Menschen gesund und froh sein. Amen.

Lied Gotteslob 811

Lasst uns miteinander, lasst uns miteinander singen, loben, danken dem Herrn.

Lasst es uns gemeinsam tun, singen, loben, danken dem Herr.

Singen, loben, danken dem Herrn, singen, loben, danken dem Herrn,

singen, loben, danken dem Herrn, singen, loben, danken dem Herrn.


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Da sitzen drei Menschen in ihrem Haus. Es sind Freunde von Jesus. Was meint ihr, wie geht es ihnen? Wie sehen sie aus?

Die Freunde Jesu haben Angst und trauen sich nicht aus dem Haus. Sie sind traurig. Vor kurzer Zeit wurde Jesus getötet. Jetzt haben sie Angst, nach draußen zu gehen. Sie haben die Köpfe gesenkt und denken an Jesus: Wie schön war doch alles, als er noch da war.

Auf einmal hören sie vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm aufkommt.

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Lilliputlob am 3. Mai 2020

Schade, dass wir noch nicht wieder gemeinsam in der Gastkirche Lilliputlob feiern können. Wir freuen uns jetzt schon darauf, alle wiederzusehen. Wenn heute in den unterschiedlichen Häusern und Wohnungen Familien miteinander Gottesdienst feiern, dann sind wir trotzdem miteinander verbunden.

Wir beginnen diesen Gottesdienst im Namen des Gottes, der uns alle lieb hat: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. Amen

 

Lied: Er hält die ganze Welt

Er hält die ganze Welt in seiner Hand,

Er hält die ganze Welt in seiner Hand,

Er hält die ganze Welt in seiner Hand,

Er hält die Welt in seiner Hand.

1.Er hält die Sonne und den Mond…

2.Er hält den Regen und den Wind…

3.Er hält das Feld und den Wald…

4.Er hält die Tiere und die Pflanzen…

5.Er hält die Kleinen und die Großen…

6.Er hält auch dich und mich…

Gebet:        Danke, guter Gott,

                    dass jeder von uns dir ganz wichtig ist

                    und dass du jede und jeden einzelnen lieb hast.

                    Wir glauben, dass du uns alle in deiner Hand hälst.

                    Bleib bei uns an jedem Tag. Amen.

Lied: Kindermutmachlied

Refrain: La La La La La La La La La La La La La…

1.Wenn einer sagt:Ich mag dich, du, ich find dich ehrlich gut“,

dann krieg ich eine Gänsehaut und auch ein bißchen Mut.

2. Wenn einer sagt: „Ich brauch dich, du, ich schaff es nicht allein“,

dann kribbelt es in meinem Bauch, Ich fühl mich nicht mehr klein.

3. Wenn einer sagt :“Komm, geh mit mir, zusammen sind wir was“,

dann werd ich rot, weil ich mich freu, dann macht das Leben Spaß.

4. Gott sagt zu dir :“Ich hab dich lieb und wär so gern dein Freund.

Und das, was du allein nicht schaffst, das schaffen wir vereint.

In der Bibel steht...

eine Geschichte, die Jesus erzählt hat. Ein Hirte hatte 100 Schafe. Das sind gaaanz viele. Das ist eine ganze Wiese voller Schafe.

HirteRike  / pixelio.de

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Impuls für den 3. Sonntag der Osterzeit

Bäume

Psalm:      

Die Bäume werden in den Himmel wachsen,

dass ihre Kronen das Licht trinken,

ihre Wurzeln aber sind fest vergraben in der Erde.

 

Die Träume werden in den Himmel wachsen,

dass sie sich ausbreiten

und entfalten bis zum Himmelszelt

und kehren wieder zurück auf die Erde;

geerdete Träume bekommen Hand und Fuß.

 

Güte und Treue begegnen sich wieder,

Gerechtigkeit und Frieden küssen sich.

Die Treue wächst auf der Erde

und die Gerechtigkeit schaut vom Himmel herab.

 

Mit meinem Leben wachse ich dem Himmel entgegen,

und der Himmel kommt mir entgegen;

er breitet sich unter meinen Füßen aus

wie Hände, die mich halten.

 

Ich möchte Leuchtspur auf der Erde sein,

damit die Wege auf ihr begehbar und hell werden.

Güte und Treue begegnen sich wieder,

Gerechtigkeit und Frieden werden sich küssen.

Die Treue wächst auf der Erde

und die Gerechtigkeit schaut vom Himmel herab.

 (Uwe Seidel)

 

Gemeinsame Fürbitte:

Wir beten für alle Menschen,
die unter der Corona-Virus-Pandemie leiden
und unter deren Folgen für Gesellschaft und Wirtschaft –
in Deutschland und Europa und überall auf der Welt.

Wir beten für Forscherinnen und Forscher und alle,
die Entscheidungen treffen müssen in Politik, Verwaltung und Unternehmensleitungen.
Wir beten für die Menschen, die seit Wochen in Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln ausharren, insbesondere für die unbegleiteten Kinder und Jugendlichen.

Wir beten für alle, die ihre Kranken und sogar die sterbenden Angehörigen nicht besuchen und begleiten dürfen;
für alle, die sich nach menschlicher Nähe in ihrer Einsamkeit sehnen.

Wir beten für unsere muslimischen Nachbarn und für alle, die unter vielen Einschränkungen den heiligen Fastenmonat Ramadan feiern. Für alle, die an den einen Gott glauben;
für alle, die aktiv Frieden suchen und stiften - auch zwischen den verschiedenen Religionen.

Gott des Lebens, dir vertrauen wir unsere Bitten an. Amen.

Tomáš Halík: Christentum in Zeiten der Krankheit

Unsere Welt ist krank. Ich meine damit nicht nur die Pandemie des Coronavirus, sondern auch den Zustand unserer Zivilisation. Das globale Phänomen der Corona-Pandemie macht dies deutlich. Es ist, biblisch gesagt, ein Zeichen der Zeit.

Viele von uns haben noch zu Beginn dieser ungewöhnlichen Fastenzeit gedacht, dass
diese Epidemie zwar einen kurzfristigen Blackout verursache, eine Störung der
gewöhnlichen Abläufe der Gesellschaft, dass wir aber alles irgendwie überstehen werden und dann bald wieder zum alten Modus zurückkehren könnten. Aber so wird es nicht kommen. Und es wäre schlecht, wenn wir uns darum bemühen würden.

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