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In unserer Kirche, im Morgen,
wird das Wort Jesu nicht nur verkündet sondern auch gelebt.

Wird der Mensch,
jeder so, wie er ist,
geliebt.

Wird getanzt und gelacht und gefeiert.
Wird das Brot geteilt und das Leid.
Wird der Wein geteilt und die Freude.

In dieser Kirche, im Morgen,
siegen Mut und Liebe, Barmherzigkeit und Mitgefühl
über Angst und Machtgier, Ausgrenzung und Selbstmitleid.

In dieser Kirche, im Morgen,
sind
Frau und Mann
Kind und Greis
Homo und Hetero
arm und reich
gebunden und ungebunden
zusammen und allein.

Willkommen an jedem Ort und willkommen in jeder Berufung.
Willkommen als lebendiger Widerschein von Gottes liebendem Blick.

Andrea Voß-Frick

Frauen waren die ersten Osterzeuginnen... und irgendwann in der Kirchengeschichte haben die Kirchenmänner sie zum Schweigen verurteilt. Nur eine wurde auf den Sockel gestellt: Maria. Das Zeugnis der Auferstehung macht Mut zum Aufstehen. Frauen stehen auf. Mit "Maria 2.0 " haben Frauen in der Kirche eine Initiative begründet, die nicht nur Maria vom Sockel holen und wieder in die Mitte der Gläubigen stellen will, sondern, die ganz konkret in einem offenen Brief an Papst Franziskus , die Veränderungen einfordert, die biblisch in den Evangelien in Blick auf Menschenfreundlichkeit und Frauengerechtigkeit grundgelegt sind. Das hat was Österliches...
( www.mariazweipunktnull.de )

Ökumenisches Arbeitslosen Zentrum (ÖALZ)

Das Gasthaus ist sehr eng verbunden mit dem Ökumenischen Arbeitslosen Zentrum in Recklinghausen Süd, an der Sauerbruchstr.7. Gemeinsam getragen von der evangelischen und katholischen Kirche erfahren hier Menschen in Arbeitslosigkeit Beratung und Begleitung. Insbesondere die Anträge beim Job-Center stellen für nicht wenige Mitmenschen eine Überforderung dar, zumal sich die Gesetzeslage immer wieder verändert.

Hier kann durch die Leiterin des Beratungszentrums in Einzelgesprächen oft sehr effektive Hilfe gegeben werden.

Das Ökumenische Arbeitslosen Zentrum bietet neben dem Schwerpunkt in der Beratung auch Schulungen an, die beispielsweise bei der Erstellung von Bewer-bungsunterlagen eine große Hilfe sind. Es gibt eine Austauschgruppe Betroffener. Auch wird ein Mittagstisch, sowie -in zeitlichen Abständen- ein Frühstück angeboten, da nicht wenige Besucher nur über sehr begrenzte Mittel verfügen.

Getragen wird die Einrichtung von kirchlichen und staatlichen Zuschüssen, nicht zuletzt aber auch von den Mitgliedern des gemeinnützigen Vereins, die mit ihrem Beitrag und ihrer Solidarität ein festes Rückgrat des Zentrums sind. Jeder kann übrigens Mitglied werden.

Neben der direkten Arbeit mit den betroffen Menschen engagiert sich das ÖALZ auch in den politischen Raum und in die Stadtgesellschaft hinein zur Thematik der Arbeitslosigkeit. Auch wenn im Augenblick die Konjunktur in der Bundesrepublik auf Hochtouren läuft, kann durch die Kurzlebigkeit in den wirtschaftlichen Prozessen Arbeitslosigkeit plötzlich erschreckende Wirklichkeit für jemanden werden. Und dann ist es gut, dass es einen solchen Ort der Beratung und Begleitung in unserer Stadt gibt.

 

Unbequemer Erzbischof Osca.Romero

Zum Missfallen einiger hoher Kirchenfunktionäre erfasste der brasilianische Befreiungstheologe und Bischof Pedro Casaldáliga kurz nach dem Mord ein Gedicht über den unbequemen Erzbischof Oscar Romero:

„Von Tischgenossen und Amts-brüdern verraten. / Aber die Armen haben dich begleitet / in den Zeiten der Verzweif-lung. / Die Armen lehrten dich, das Evangelium zu lesen.“

Während fast alle Mitglieder der salvadorianischen Bischofskonferenz gegen ihn standen, hatte der Erzbischof während seiner Amtszeit Tag für Tag Mutmach-Post aus den Basisgemeinden der Habenichtse bekommen:

„Wir stehen an ihrer Seite, Sie sind nicht allein!“

„Wir geben auch nicht auf, selbst wenn die Machthaber uns mit Gewehren einschüchtern!“

Das waren ermutigende Nachrichten an den Erzbischof.

 

 

282738 web R K by Willfahrt pixelio.de „Das Leben versüßen"

Mit Teamverstärkung wird nun das wöchentliche RE-spekt-Café am Mittwochnachmittag, 13.3.19 im Gasthaus wieder aufgenommen.

Das RE-spekt-Café ist offen für jedermensch und lädt zu Kaffee und Kuchen, Gespräch und Begegnung ein. Da es in der Stadt Recklinghausen noch keinen offenen Tagesaufenthalt für Menschen gibt, deren Zuhause die Straße ist, ist der Mittwochnachmittag mit dem Café in der Zeit von 15-17 Uhr auch ein Beitrag zum Zusammensein für die Freunde von der Straße. Wir freuen uns, dass sie besonders gern unsere Gäste sind.

Von einer Bäckerei bekommen wir Teilchen für den Nachmittag. Schön wäre es, wenn wir auch zwei Kuchen zur Auswahl anbieten könnten. Daher unsere Anfrage unter der Überschrift: „...das Leben versüßen": Wer trägt das Café als Kuchenspender/In mit? Wenn  16 Personen dabei mitmachen - wäre das das Backen eines Kuchens alle zwei Monate. Vielleicht bekommen wir das gemeinsam hin. Wer zur „Backstage Backbelegschaft" dazugehören möchte: bitte kurze Rückmeldung ans Gasthaus.

 

.....die leere Krippe 

In der Adventszeit stand über die Hälfte der Zeit Krippe 2018eine leere Krippe im Raum der Gastkirche. Angemerkt wurde dazu: Weihnachten findet (vielleicht) nicht statt, denn einige haben etwas gegen Juden, Araber,..………          

Die Krippenszenerie in unserer Gastkirche ist nicht leer geblieben und Weihnachten hat stattgefunden, weil Gottes frohe Botschaft sich nicht „ausschließen" lässt, genau so wenig wie die „jüdische" Heilige Familie, die „arabischen" Hirten und Dreikönige...

Ausschluss ist nicht der Weg Gottes mit den Menschen. Die Botschaft von Bethlehem bekommt in einer Zeit, in der gesellschaftlich Gruppen und Parteien Einfluss nehmen, die Minderheiten diskriminieren, gegen Ausländer hetzten und nur sich selbst sehen, noch einmal eine ganz andere Aussagestärke. Die Friedensbotschaft von Bethlehem, die grenzenlos einlädt, darf im neuen Jahr mit uns gehen. Vielleicht ist das unser Beitrag als Christen zu einem guten neuen Jahr.