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synodaler Weg 2Synodaler Weg

Zum 1. Advent beginnt der synodale Weg der deutschen Kirche. Viele Probleme haben sich aufgestaut, viel Vertrauen ist verloren gegangen...
Man darf gespannt sein, wie die für die Kirche hier drängenden Themen aufgegriffen und angegangen werden. Es besteht eine hohe Einigkeit zwischen Bischöfen und Zentralkomitee, dass es kein folgenloses Reden bleiben darf. Dennoch wird es spannend sein, wie man konkret die Frage nach dem Umgang mit Macht in der Kirche oder die Frauenthematik angeht. Sicherlich werden nicht alle Bistümer notwendige Schritte mitvollziehen. Wenn es gelingt in der Mehrheit der Bistümer verbindliche Veränderungen in der Kirchenstruktur und im Umgang mit  der Gemein-deleitungsfrage, der Leitungsvollmacht für Frauen... - um einige Bereiche zu nennen- auf den Weg zu bringen, ist dieser Weg kein vergeblicher gewesen und die letzte Chance nicht vertan.

Einstieg

Für viele unserer Gäste, der Freunde von der Straße, ist ein beruflicher Einstieg schwer. Das Ehepaar Schumachers hatte die Idee zu einem Projekt, das eine Person für  2,5 Std. die Woche einstellt. Es ist ein „Einstieg" in einen besonderen Weg. Es verbindet sich damit, dass jemand erwartet, wertgeschätzt und geachtet wird. Es gibt auch einen finanziellen Anreiz. 100 Euro kann jemand so legal im Monat verdienen. Wer Interesse daran hat, über das Projekt „Einstieg" mehr zu erfahren, kann sich gern an das Gasthaus wenden. Möglicherweise hat jemand eine Beschäftigungsmöglichkeit oder möchte jemand dieses Projekt finanziell mittragen.

Wir hoffen fünf Menschen in 2020 eine Teilnahme ermöglichen zu können.

Recklinghäuser LichterwochenKarte Gasthaus 1 a

Es sieht dunkel aus - in Blick auf die Zukunft unseres Planeten, wenn wir so weitermachen wie bisher. Papst Franziskus hat in seiner Enzyklika „Laudato si" zusammen mit Naturwissenschaftlern, Philosphen, Soziologen und Theologen die gegenwärtige Problematik in der Entwicklung auf unserem Planeten beschrieben und ist zu dem Urteil gekommen, dss nur eine radikale Umkehr in Wirtschaft, Politik und „common sense" diese Erde retten und für die jetzige wie künftige Generationen bewahren kann.

„Ein Licht für die Schöpfung"  - unter diesem Gedanken ist in diesem Jahr in den Lichterwochen zum Besuch in die Gastkirche eingeladen.

Livemusik gehört auch wieder an einigen Abenden dazu.

Schönert aMusik auf dem Romeroplatz

Die Geschwister Schönert, Corinna und Ludgerus, stehen einfach plötzlich an einem Samstagmorgen / Samstagmittag auf dem Romero-Platz neben der Gastkirche und musizieren.............
Instrumental oder mit Gesang erfreuen sie die Menschen in der Fußgängerzone. Viele bleiben stehen: mal länger, mal kürzer - und sind sehr angetan von den „anderen Tönen" in der Einkaufsmeile. Es ist toll, dass hier eine „andere Melodie" die Mitmenschen anspricht und ihre Schritte und Wege „unterbricht". Vom Theologen J.B. Metz kommt das Wort, dass „Unterbrechung" die kürzeste Definition von Religion sei. Schön ist auch, dass sie mit Spiel und Gesang die Gasthausarbeit unterstützen: ein kleiner Hut und ein entsprechender Hinweis lädt dazu ein. Dank gilt den Beteiligten für manche Stunde dieses Engagements.........

und für viele schöne Instrumentalstücke und Lieder!

Der Amazonas brennt

Die politischen Veränderungen in Brasilien haben u.a. dazu geführt, dass die Brandrodungen im Amazonasgebiet eklatant zugenommen haben. Umweltschützer werden bedroht und müssen um ihr Leben fürchten. Inmitten des Amazonasgebiets liegt die Stadt Obidos, in der Frei Bernado Bischof ist. Er ist sehr engagiert in der Umweltfrage und wird höchst wahrscheinlich Ende Oktober zu uns kommen, um von den Auswirkungen der Brandrodungen und der gegenwärtigen Situation zu berichten. Auch ist er innerkirchlich sehr in der Amazonassynode engagiert, die gesamtkirchlich durch ihre Akzente ein Hoffnungszeichen ist. Darüber werden wir dann sicherlich auch ins Gespräch kommen.