Stichworte

Ordensgemeinschaften und Gastkirche

Viele tragen die Gastkirche durch die Zeit mit. Eine wesentliche Größe sind dabei auch die Ordensgemeinschaften. Lange Zeit waren Franziskusschwestern im Gasthaus, die in Recklinghäuser Familien zur Pflege von Angehörigen gingen und sich um die Bewohner im Gasthaus sorgten. Nachdem diese 1978 ihre Tätigkeit in Recklinghausen einstellten und
zurück nach Essen ins Mutterhaus gingen, begannen - nach der „Neubelebung" durch eine neue Gasthauskommunität - Canisianer Brüder und Hiltruper Missionsschwestern ihren Dienst hier und formten Gastkirche und Gasthaus in neuer Weise mit. Nachdem die Hiltruper Missionsschwestern sich langsam zurückzogen, kam zunächst Schwester Judith von den Lüdinghäuser Franziskanerinnen und dann Schwester Franziska von den Garzer Schwestern (Missionsschwestern vom Heiligsten Erlöser). Durchgängig seit 1978 sind - bis dato -immer Mitglieder der Brüdergemeinschaft der Canisianer im Haus. Der Theologe Johann Baptist Metz sah gerade in den Orden eine innovative Kraft dem Evangelium Gestalt zu geben.
Durch die Zeit haben die Ordensgemeinschaften die Wirklichkeit des Gasthauses mitgeschrieben und mit ihren präsenten Gesichtern mitgeprägt.

 stolpersteine 12Internationaler Tag des Gedenkens der Opfer des Nationalsozialismus (27.1. 22)

Einen Tag vor dem eigentlichen Gedenktag lädt das Gasthaus mit dem Gottesdienst um 12.15 Uhr in der Gastkirche zum Gedenken an die Opfer ein.
Abschließend gehen wir bis zur Steinstraße 14, wo unweit der Gastkirche, in früherer Zeit die jüdische Familie Markus wohnte. Für die ermordeten Familienmitglieder, die dort auf den Stolpersteinen mit ihren Namen genannt sind, haben wir eine Patenschaft übernommen.
Dort wollen wir einzeln und gemeinsam zum Gedächtnis Blumen niederlegen. Wir möchten herzlich zu diesem Gedenken, das auch ein Zeichen gegen jeden Rechtsradikalismus und Rassismus in unseren Tagen ist, einladen.                    

„Advent vielleicht“

Advent 2021
 

Recklinghausen leuchtet

Die Corona-Zeit hat den Höhepunkt in unserem Land wohl überschritten - auch wenn uns Corona noch länger begleitet. Dies Zeit war besonders für die „Freunde von der Straße" eine harte Zeit. Unter der Überschrift „Zeit-Lupe" laden wir in den Wochen von RE-leuchtet in der Gastkirche dazu ein, diese Zeit in Blick auf die
Freunde von der Straße noch einmal besonders in den Blick zu nehmen. Wie in anderen Bereichen auch - gilt es Veränderungen auf den Weg zu bringen, die mehr Menschlichkeit und Parteinahme für die Menschen mit sich bringt, die durch die Pandemiesituation besonders erfahren mußten: wir stehen draußen davor!
Es hat viel Solidarität aus der Bürgerschaft gegeben, dennoch sind auch strukturell Veränderungen vorzunehmen, die - aus der Pandemieerfahrung heraus - dringend angesagt sind: sozialer Wohnungsbau in RE, Tagesaufenthaltsmöglichkeit für Menschen auf der Straße, ein Drogenkonsumraum ( der Begleitung und Thearpiemöglichkeit aus der Nähe ermöglichen kann )... Es ist nicht alles leuchtend in Recklinghausen; es darf aber „lichter" werden..

Stationsgottesdienst

Wir machen uns auf den Weg durch die Stadt. Gottesbegegnung, Herausforderungen des Glaubens und Entdeckungen von Freunde und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute begegnen uns an vielen Orten in der Stadt. Einige wollen wir am 2. Advent aufsuchen im Sinne von „Herbergssuche". Wir laden zu einem Stationengottesdienst ein. Dieser Gottesdienst am Sonntagabend hat einen etwas anderen Charakter: es begegnen
uns die „Eine Welt" ebenso wie die Kunst, die Pandemie, Begegnungen, die Obdachlosigkeit und die Agape. Herzliche Einladung zu diesem etwas anderen Gottesdienst am 2. Advent 18 Uhr auf dem Romeroplatz.

Save
Cookies Nutzereinstellung
Wir nutzen nur essentielle Session-Cookies, die für die einwandfreie Funktion unserer Webseite notwendig sind.
Alle akzeptieren
Alle ablehnen
session
Essentielle Session-Cookies, die für die einwandfreie Funktion unserer Webseite notwendig sind.