Stichworte

Urlaubsgebet  (nach J.R.)

Das braucht seine Zeit bis die anderen Tage den anderen Rhythmus lernen
und langsam in den Takt der Muße schwingen
das braucht seine Zeit
bis die Alltagssorgen und Coronaängste zur Ruhe finden
die Seele sich weitet und (wieder) frei wird
von der Anspannung des Jahres

UhrHilf mir in diese Zeit Gott
lehre mich die Freude und den frischen Blick
den Wind will ich spüren und die Luft will ich schmecken
Deine Zusage will ich hören
Deinen Klang in allem
Deine Stille
manchmal Deine Schönheit


 

Urlaubscent

Die Ferienzeit rückt näher. Manche*r plant die Erholungszeit... In anderen Teilen der Welt ist Corona noch sehr virulent. Mit der diesjährigen Aktion "Urlaubscent" schlagen wir eine Brücke zu den Menschen in Indien, die besonders stark unter Corona leiden, da die medizinischen und sozialen Hilfen nicht wirklich gegeben sind. Wir laden herzlich ein, die Aktion, bei der wir mit Caritas International einen guten Partner gefunden haben, mitzutragen. Spenden unter Stichwort "Urlaubscent" auf Konto "Solidarisches Handeln Gasthaus" IBAN: DE 72 4265 0150 0000 0292 15 Sparkasse Vest (BIC: WELADED1REK)  Nähere Informationen zur Aktion auf dem Flyer in der Kirche und auf der Homepage. Danke für die Solidarität!

Tausende sterben - Caritashilfe in Indien

Mit einem dramatischen Appel hat sich der Caritas-Direktor von Kalkutta an dieWelt gewandt. Dr. Franklin Menez: Tausende sterben. Es fehlen uns Krankenhausbetten, medizinische Geräte und Impfmittel. Die Menschen in den Slums und auf den Dörfern sind ohne Hilfe. IndienHinzu kommen nun Arbeitslosigkeit und Hunger. Statt von einer Welle sprechen die Caritas-Mitarbeiter in Indien inzwischen von einem Corona-Tsunami, berichtet Peter Seidel, der die Caritas-Hilfsprojekte von Deutschland aus koordiniert.

Die Caritas in Indien ist in 170 lokalen und regionalen Bereichen aktiv. Sie ist gut vernetzt und hat mit Unterstützung von Partnerorganisationen und ehrenamtlichen Helfern ein Hilfsnetz organisiert:

Für provisorische Behandlungszentren zur Erstversorgung werden Schulen und Gemeindezentren genutzt. Anderenorts wurden Zelte, Medikamente und Lebensmittel organisiert. Auch Kortison, eines der wenigen nachweisbar wirksamen Medikamente zur Behandlung von Covid-19, wird hier im Bedarfsfall an die Bedürftigen verabreicht. Gleichzeitig dienen diese Behelfskrankenhäuser zur dringend notwendigen Isolation der Erkrankten von ihren Familien, um weitere Infektionen zu verhindern. Personal und Freiwillige werden mit Schutzkleidung, Masken und Desinfektionsmittel geschützt.

Die Caritas stellt Messgeräte für den Sauerstoffgehalt im Blut zur Verfügung, sowie mehrere hundert Sauerstoffkonzentratoren (Caritas - Ausgabestelle (@Caritas Indien) und auch Beatmungsgeräte.

Hinzu kommen inzwischen 150 Informationszentren gerade in den ärmeren und ländlichen Gebieten sowie Chat-Gruppen und Hilfe-Hotlines.

Die Massenarbeitslosigkeit als Corona-Folge hat zu weiterer Armut und zu Hunger geführt. Die Preise für Grundnahrungsmittel, wie Reis, Linsen, Speiseöl oder Kartoffeln sind enorm gestiegen. Deshalb umfasst die Caritas-Hilfe auch ein Netzwerk von Hilfsstellen, wo Lebensmittel, Hygieneartikel und medizinisches Material ausgegeben werden.

Wir bitten um Unterstützung für das Corona-Notprogramm der Caritas Indien:

Solidarisches Handeln Gasthaus e.V., IBAN: DE72 4265 0150 0000 0292 15 Sparkasse Vest Recklinghausen Stichwort „Urlaubscent Indien“

Pfingsten 2021

Pfingsten 21

















Pfingsten 2021                                                                                                                                                                      

Recklinghausen, zum Pfingstfest 2021


Liebe Freund*innen, Engagierte und mit dem Gasthaus und der Gastkirche verbundene Mitmenschen!

Ihnen / Euch allen ein frohes und gesegnetes Pfingstfest!Pfingst

Pfingsten ist das Fest für unseren gemeinsamen Ort an der Heilig- Geist - Straße 7.

Wir werden es im Gottesdienst feiern, aber leider – Coronabedingt – nicht dann weiter im großen Fest auf dem Romero-Platz an der Gastkirche. Im zweiten Jahr müssen wir darauf nun schon verzichten. Im Augenblick befinden wir uns in einer Situation des „dazwischen“: es wird „lichter“, dennoch bestimmt die Pandemie weiter unser Miteinander und den Alltag. In dieser Situation möchten wir von Gasthausrat und Kommunität einen „pfingstlichen Blumenstrauß“ überkommen lassen – als Gruß, Ermutigung und Zeichen der Verbundenheit!


„Ein Jahr Corona. Vielfach fühlen wir uns ausgebremst und eingeschränkt. Was bleibt ist die Sehnsucht nach dem, was im Moment nicht möglich ist. Doch wenn ich genau hinschaue, sind auch Dinge gewachsen. Noch nie bin ich so viel gewandert wie in diesem Jahr und habe eine Aufmerksamkeit für die Natur entwickelt, die einfach gut tut. Für mich ist es eine Zeit, die meinen Blick auf das Wesentliche konzentriert und dadurch neues wachsen lässt. Zu Pfingsten wünsche ich uns, dass wir uns be-geistern lassen von dem, was in uns neu entstehen möchte.“ ( Schwester Franziska Kaupp )

Pfingst1 

„Wenn ich rückblickend an Pandemie und Gastkirche/ Gasthaus denke, erinnere ich mich an die selbstverständlich erscheinende Gelassenheit und an das offensichtliche Gottvertrauen, mit dem die Kommunität und die übrige Crew das Alltagsgeschäft weitergeführt haben, so dass zumindest für die Gäste Kontinuität in unruhigen Zeiten gewährleistet war. Dazu trugen auch viele Ehrenamtliche bei, die – sicherlich manchmal mit Bedenken – ihre Arbeit weiter taten. Gleichzeitig wurde / wird allen Mitarbeiter/innen, welche ihr Engagement einschränkten oder ganz unterbrachen,hoher Respekt für ihre persönliche Entscheidung entgegengebracht. Was den Umgang mit der Pandemie angeht, wurde sehr flexibel und schnell reagiert, ich denke besonders an die Regelungen in den sonntäglichen Gottesdiensten, in denen ich mich nie einer Gefahr ausgesetzt sah. Zudem stelle ich fest, dass die Gottesdienste am Sonntag allesamt sehr gut vorbereitet und gestaltet waren, so dass sie in einer relativ ereignisarmen Zeit Höhepunkte waren und bis in die Woche hinein ragende Impulse gaben.“ ( Gregor Kortenjann, Gasthausrat )

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