Stichworte

es gibt ein Leben nach den Ferien

Im Moment zeichnet sich langsam ab, was in der zweiten Hälfte des Jahres an Gastkirche und Gasthaus „los sein wird":
wir dürfen uns auf Prof. Zulehner, ein Theologe, der maßgeblich die Pastoraltheologie der letzten Jahrzehnte geprägt hat, freuen. Er kommt am 26. Oktober zu Vortrag und Gespräch zu uns und wird einige Tage im Gasthaus wohnen;
es warten wieder einige Solidaritätskonzerte auf uns;
das RE-spekt-Café - immer mittwochsnachmittags - öffnet wieder;
der Buchbasar lädt zum 4. September wieder ein (erster Samstag im September);
eine Taizéfahrt findet im Oktober statt;
Themengottesdienste warten;
der bekannte Journalist Daniel Deckers von der FAZ wird höchstwahrscheinlich zum Martinstag kommen...
Also: es gibt ein Leben nach den Ferien...😁

 

„Solidarisches Handeln e.V."

„Solidarisches Handeln e.V." - dahinter verbirgt sich der Freundeskreis von Gastkirche und Gasthaus.

Menschen, denen dieser Ort wichtig ist, tragen hierüber die Arbeit und die Akzente wesentlich mit. In Kooperation mit der Brüdergemeinschaft der Canisianer trägt der Verein so die Gehälter einiger Mitarbeiter mit. Er ist Träger des Weltladens und Förderer zahlreicher Projekte der „Eine Welt Arbeit". Die beiden großen Aktionen: Urlaubscent und Weihnachtszehnter - werden durch ihn jährlich initiiert. Spenden und Mitgliederbeiträge (30,-€ Jahresbeitrag) gehen 1:1 in die Arbeit von Gastkirche und Gasthaus, incl. der „Weltprojekte" - zu denen ein persönlicher Bezug gepflegt wird. Einmal im Jahr sind die Mitglieder zur Versammlung eingeladen.

Fastenzeit - 40 Tage auf Ostern zuWüste

Die Fastenzeit hat begonnen. Es ist eine Zeit, die einlädt sich wieder neu auszurichten.
Wir sprechen vom „aufrechten Gang", der unser Mensch-sein mit ausmacht.
„Wieder stehen und Widerstehen" könnte ein erster Ausrichtungspunkt sein.
Vor Jesu öffentlichem Wirken steht ein Rückzug in die Stille der Wüste (Mk.1,12-15). Und er begegnet dort der Versuchung von Macht, Reichtum und Gleichgültigkeit.Die Ausrichtung auf die Freundschaft mit dem Gott lässt ihn aufrecht stehen und mutig widerstehen. So bleibt es nicht, wie es „immer schon war". So wird es ein „Standpunkt" auf der Seite der Opfer zu stehen, den Frieden zu suchen, um eine Zukunft für alle zu kämpfen... Die Asche des Aschermittwochs zeigt auch an, wofür Jesus „brennt" und womit er die „Welt in Brand setzen wollte".

  Weihnachtsbaumaktion und Weihnachtszehnter20141004 130817

Der Erlös aus der von Theo´s Farm verkauften biologisch angebauten Weihnachtsbäumen betrug in diesem Jahr 3700,-€. Diesen Erlös konnten wir für die Schulspeisung und Schulausrüstung der Kinder in Hueraz, Peru , unseren Partnerinnen dort, den Hiltruper Missionsschwestern zukommen lassen. Ein Dank geht an alle, die mit ihrem Weihnachtsbaumkauf an dieser Stelle geholfen haben - und er gilt Theo Schürmann und seinem Team vom Biohof, die die Bäume verkauft haben.

Zur Weihnachtszehntenaktion 2020/2021 lässt sich zum Zwischenstand sagen, dass wir bisher 10.300 €, -für das Projekt Libanon gespendet bekommen haben. Hier erfolgt die Abrechnung immer Anfang März, sodass wir dann wohl eine echte Aufbau- und Flüchtlingshilfe in Solidarität überkommen lassen können.

Schon jetzt DANKE allen, die den Blick in die Welt mittragen.

 

Ökumenisches Arbeitslosenzentrum und Gastkirche

Seit Jahren schon gibt es eine enge Verbindung zwischen dem Ökumenischen Arbeitslosenzentrum (ÖALZ) an der Sauerbruchstraße 7 und dem Gasthaus.

Die Besucher* dieser beiden Orte sind teilweise identisch. Viele unserer Gäste haben dort schon Beratung in ihrer Lebens- und Arbeitssituation erfahren. Frau Schäfer, Leiterin des ÖALZ, hat im letzten Jahr allein über 500 Beratungsgespräche geführt. Auch hat das ÖALZ einen kleinen Mittagstisch, der besonders Menschen in RE-Süd anspricht. Wir sind durch Mitgliedschaft im dazugehörigen Verein und im Vorstand auch ganz dicht an den Fragen von Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit und ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen im Bereich geringfügiger Tätigkeiten durch Verstöße gegen das Arbeitsrecht und der Sicherheitsvorschriften (z.B. Fleischindustrie).

Getragen wird das ÖALZ durch Mitglieder, die Stadt Recklinghausen, die evangelische Kirche und (bisher noch) durch das Bistum, das aber im Moment den Zuschuss aussetzen möchte. 1997 wurde das ÖALZ gegründet. Bisher war es keinen Tag überflüssig. Im Gegenteil: es ist gerade jetzt wieder einmal besonders wichtig.

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